Messe Medizin 2026
Wir bringen Selbsthilfe voran –
auf der Messe medizin 2026!
SEKiS e. V. und die LAG KISS laden Sie herzlich ein, uns auf der MEDIZIN 2026 zu besuchen. Erfahren Sie aus erster Hand, wie Selbsthilfe in Baden-Württemberg Menschen unterstützt, Vernetzung ermöglicht und einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung leistet.
Nutzen Sie die Gelegenheit, sich direkt mit unseren Expertinnen und Experten auszutauschen, spannende Informationen zu erhalten und praxisnahe Einblicke in die Arbeit der Selbsthilfe zu gewinnen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand!
Sie finden uns in der Mahle Halle (Halle 4), Stand Nr. 4B33
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Messe medizin 30.01. – 01.02.2026

Die Messe medizin ist durch die Kombination aus Fachmesse, Ärztekongress und weiteren Rahmenprogrammveranstaltungen eine der wichtigsten Fach- und Fortbildungsveranstaltungen der Gesundheitsbranche. Sie bietet den Austausch mit Expertinnen und Experten und ist die ideale Plattform für intensive Fachgespräche.
Zudem findet ein attraktives, informelles Rahmenprogramm statt, das den Besucherinnen und Besuchern thematische Impulse vermitteln soll.
Die Selbsthilfe in Baden-Württemberg
In Baden-Württemberg gibt es aktuell 34 Selbsthilfekontaktstellen. Sie unterstützen Menschen, die ihr Los in die Hand nehmen und Selbstverantwortung übernehmen. Kein Mensch ist vor Krankheit oder Krise gefeit.
Gut, wenn es gelingt, die neue Situation bzw. die Erkrankung zu akzeptieren und den Umgang mit ihr als das neue „Normal“ anzunehmen und somit neue Lebensqualität zu erhalten.
Lassen Sie sich über die Selbsthilfe und die Möglichkeiten informieren.
Kolleginnen und Kollegen folgender Kontaktstellen können Sie vor Ort antreffen:
Gesundheitstreffpunkt
Mannheim e. V.
Selbsthilfekontaktstelle Schwarzwald-Baar-Kreis
Heidelberger
Selbsthilfebüro
Selbsthilfekontaktstelle im
Bürgertreff Nürtingen
Kontaktbüro Selbsthilfegruppen
Landratsamt Böblingen
SOZIALFORUM
TÜBINGEN e. V.
KIGS für den Landkreis
Biberach AOK Ulm-Biberach
Selbsthilfenetzwerk Neckar-Odenwald
Selbsthilfezentrum KISS Stuttgart
Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit (SPiG)
Selbsthilfekontaktstelle Rems-Murr-Kreis
Selbsthilfekontaktstelle im
Landkreis Rastatt und Stadtkreis
Baden-Baden
Kontakt- und
Informationsstelle für
gesundheitliche Selbsthilfegruppen/KIGS bei der AOK Neckar-Fils
Kontakt- und
Informationsstelle für Selbsthilfegruppen Landratsamt Bodenseekreis
Aufgaben
Selbsthilfekontaktstellen haben eine Vielzahl an Aufgaben. Sie informieren und beraten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen möchten.
Darüber hinaus unterstützen sie Selbsthilfegruppen bei finanziellen und organisatorischen Fragen, bieten Fortbildungen, unterstützen bei Konflikten, sorgen für die Förderung eines selbsthilfefreundlichen Klimas in ihrer Region, bringen Fachleute aus dem Gesundheits- und Sozialwesen der Region zusammen. Sie machen die Arbeit der Selbsthilfegruppen sichtbar, stärken deren Interessen und organisieren öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen.
Sie informieren über professionelle Hilfsangebote und das Versorgungssystem in ihrem Einzugsgebiet, so dass Ratsuchende einen umfassenden Überblick erhalten. Darüber hinaus unterstützen Selbsthilfekontaktstellen Teilhabemöglichkeiten, sorgen für Zusammenarbeit und kommunale Vernetzung. So wirken sie z.B. in kommunalen Gesundheitskonferenzen, beim bürgerschaftlichen Engagement und Arbeitskreisen wie Sucht-, Behinderten- und Altenhilfeplanung mit.
Vier Argumente für die Selbsthilfe
Selbsthilfe leistet einen bedeutenden Beitrag zur Stärkung der Gesundheitskompetenz und zur Senkung der Gesundheitskosten. Durch den aktiven Austausch mit anderen Betroffenen erweitern Selbsthilfeaktive ihr Wissen über Krankheit und Behandlungsmöglichkeiten, was zu einer besseren Therapietreue, stabileren Alltagsroutinen und einer höheren Lebensqualität führt.
Darüber hinaus bildet Selbsthilfe eine wichtige vierte Säule der Gesundheitsversorgung. Sie bietet emotionale Unterstützung, vermittelt Zuversicht und trägt zur Prävention bei. Selbsthilfekontaktstellen helfen dabei, alle relevanten Player zu vernetzen. Als anerkannter, nichtmedizinischer Bestandteil des Gesundheitssystems wird diese Arbeit auch gesetzlich gefördert (§ 20 h SGB V).
Selbsthilfegruppen fördern zudem demokratische Werte und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie sind Orte der Begegnung und Gleichberechtigung, an denen Menschen aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Das stärkt bürgerschaftliches Engagement und schafft eine soziale Infrastruktur, die sich besonders in Krisenzeiten als systemrelevant erwiesen hat.
Angesichts des demografischen Wandels und des zunehmenden Ärztemangels gewinnt Selbsthilfe weiter an Bedeutung. Selbsthilfegruppen können Menschen, die von Versorgungslücken betroffen sind, emotional auffangen. Die Selbstverantwortung der Individuen wird immer wichtiger werden. Selbsthilfekontaktstellen bieten bereits heute die Infrastuktur, engagierte Menschen und suchende Personen zusammenzubringen und helfen dabei, wirksame Gruppen aufzubauen.
Besuchen Sie uns auf der Messe medizin 2026 –
wir freuen uns auf Sie!
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